975 Kilogramm-Anker von Feuerwehr aus der Donau geborgen

Rund fünf Stunden dauerte die Suche und Bergung eines 975 kg schweren Schiffsankers aus der Donau in Aschach an der Donau. Der Kapitän eines Schubverbandes aus Niederösterreich wollte am 23. Jänner 2019 im Bereich des Mischfutterwerkes Garant in Aschach vor Anker gehen. Beim Setzen des Ankers löste sich dieser aus bislang unbekannter Ursache von der Ankerkette und versank in der Donau. Da der rund 6.000 Euro teure Anker ua. eine Gefahr für die Schifffahrt darstellte, wurde die Freiwillige Feuerwehr Aschach alarmiert bzw. zu Hilfe gerufen.

Bei der Besichtigung der Einsatzstelle durch Kommandant Andreas Moser und Taucheinsatzleiter Karl Vieböck wurde schnell klar, dass die Bergung des knapp ein Tonnen schweren Ankers, ob der starken Strömung, schlechten Sicht und Entfernung zum Ufer kein Leichtes sein würde. Folglich wurden die Bergungsmaßnahmen in Kooperation mit der Schiffsbesatzung, Schifffahrtspolizei und der Firma Heger (Kranfahrzeug) von der FF Aschach geplant und am 25. Jänner 2019 in die Tat umgesetzt.

Ein Tauchteam der FF Aschach hatte vorerst den Auftrag den Anker zu lokalisieren bzw. mit einer Signalleine zu kennzeichnen. Dies gelang trotz widrigster Bedingungen nach wenigen Minuten. Mit viel Aufwand gelang es schließlich das Stahlseil einer Seilwinde am Anker zu befestigen. Folglich wurde der Anker Richtung Ufer gezogen und von dort mit dem Kranwagen der Firma Heger aus der Donau geborgen. Nach rund fünf Stunden übernahm der Kapität des Schubverbandes wieder "das Kommando über seinen Anker". Er und die Besatzung zeigten sich höchst dankbar und lobten das koordinierte, professionelle und überlegte Vorgehen der FF Aschach an der Donau.